Religion im Alltag entdecken — Stundenentwurf

 

Evan­ge­lis­che Reli­gion

Unterrichtsentwurf Evangelische Religion


Schule: X.Y.

Tel.: xxx

Lern­gruppe: 5/6

Raum: xxx

Schullei­t­erin: N.N.

Sequenz: The­olo­gie — Bib­lis­che Gottes­bilder und Fra­gen an Gott. Eine Spuren­suche

Stunde: Das Religiöse als Geheim­nis — eine Spuren­suche



1. Kompetenzorientiertes Lernziel

Die SuS kön­nen das Religiöse (Gott) als Geheim­nis und Unver­füg­bares unter Anleitung der Lehrkraft aus religiösen Sym­bol­en und der Geschichte von den „Him­mels­frauen“ wahrnehmen sowie durch einen Per­spek­tiven­wech­sel im Unter­richts­ge­spräch zusam­men­fassend darstellen.

2. Bedingungsanalyse

Die zu betra­ch­t­ende Lern­gruppe ist der Kurs der Klassen 5a, 5b, 6a und 6b des evan­ge­lis­chen Reli­gion­sun­ter­richts der Gemein­schaftss­chule in X.Y.

Hier ler­nen 15 Schü­lerin­nen und Schüler.1 Im fol­gen­den mit SuS abgekürzt. Das sind acht Mäd­chen und sieben Junge. Acht SuS kom­men aus den Klassen sechs sowie sieben SuS aus den Klassen fünf. Sie ler­nen seit Beginn des neuen Schul­jahres, d.h. bish­er zwei Unter­richtsstun­den, gemein­sam. Auf Grund schu­lor­gan­isatorisch­er Gegeben­heit­en ist das schul­stufe­nadäquate Unter­richt­en nicht möglich.

Sie sind zwis­chen zehn und zwölf Jahren alt und somit in unter­schiedlichen Entwick­lung­sprozessen involviert. Während der Großteil der hier zu betra­ch­t­en­den Fün­ftk­lässler sich noch in einem grund­sät­zlichen Ver­trauen in das vorhan­dene Eltern­haus und die ange­botene Schul­struk­tur bewe­gen, brechen einzelne Sech­stk­lässler bere­its aus und sind inten­siv dabei, sich zu lösen und neue Ori­en­tierung einzufordern2Vgl. Fowler,J.: Stufen des Glaubens, Güter­sloh 2000. Oser/Gmünder: Der Men­sch- Stufen sein­er religiösen Entwick­lung, in: Büttner/Dieterich(Hg.), Die religiöse Entwick­lung des Men­schen, Stuttgart 2000, S.123–152. Schweitzer; Erik­son: Vom Grund­ver­trauen zur Iden­tität, in: Schweitzer: Lebens­geschichte und Reli­gion, Güther­sloh 2007, S.71–103., die mit dieser Stunde inner­halb der Sequenz ange­boten wer­den soll.

Mit Aus­nahme eines Schülers der sech­sten Klasse besucht­en alle bere­its in der Grund­schule bzw. seit der fün­ften Klasse den Reli­gion­sun­ter­richt ein­er staatlichen Schule. Sieben SuS sind getauft. Sechs sind evan­ge­lisch, ein Mäd­chen gehört der römisch-katholis­chen Kirche an. Ein weit­er­er Schüler äußerte Inter­esse, sich taufen lassen zu wollen. Trotz­dem ist eine religiöse Sozial­i­sa­tion nur in zwei Eltern­häusern gegeben. Das pos­i­tive Inter­esse am schulis­chen RU kann nicht darüber hin­weg täuschen, dass von einem säku­lar­isierten, all­t­ags­ge­bräuch­lichem Religionsverständnis3Pirner, M.: Kul­turelle Trans­for­ma­tion von Reli­gion, in: Lach­mann; Roth­gan­gel; Schröder (Hg.): Chris­ten­tum und Reli­gio­nen ele­men­tar, Göt­tin­gen 2010, S. 313–327. aus­ge­gan­gen wer­den muss. Bezo­gen auf die dargestellte Unter­richtsstunde bedeutet dies ein klein­schrit­tiges und vor allem niedrigschwelliges Herange­hen an die Inhalte des Kom­pe­ten­zschw­er­punk­tes The­olo­gie mit­tels bekan­nter Zeichen und Sym­bole. Auch wenn der Lehrplan der Grund­schule 4Kul­tus­min­is­teri­um Sach­sen- Anhalt (Hg.): Fach­lehrplan Grund­schule. Evan­ge­lis­che Religion.2007, S.7; 15. Umgang mit religiösen Sprach­for­men und Sym­bol­en als Kom­pe­tenzziele aufweist, kann nicht von einem auf ein­heitlichem Wis­sen fundierten Ver­ständ­nis inner­halb der Lern­gruppe aus­ge­gan­gen werden.5Vgl. Kom­men­tiert­er Sitz­plan im Anhang

Die SuS der sech­sten Klassen erfahren, genau wie die Fün­ftk­lässler, in der hier geplanten Sequenz eine Erst­begeg­nung mit dem Kom­pe­ten­zschw­er­punkt The­olo­gie. Das beruht auf den Beson­der­heit­en der Pla­nung von Dop­pel­jahrgän­gen. Trotz­dem ist von unter­schiedlichen Aus­gangspo­si­tio­nen auszuge­hen. Die älteren SuS ver­fü­gen über Ken­nt­nisse der Sym­bole Kreuz, Engel, Krippe, so dass sie hier bere­its ein­deutiger wahrnehmen und abstrahieren kön­nen, die Fünftklässler6Ebd. benen­nen diese Zeichen und Sym­bole (vorherige Stunde).

Momen­tan befind­et sich die Gruppe noch im (Neu-)finden eines sozialen Miteinan­ders, was durch das Ein­führen von Rit­ualen und klaren Abläufen gefördert wird. Hier zeigen sich die SuS offen, da sie Rit­u­al­isierung aus dem Vor­jahr bzw. der GS ken­nen.

Die Meth­ode des Erkun­dens wie auch des erzäh­len­den Präsen­tierens sind bekan­nt, wobei hier auf Fokussierung geachtet wer­den muss. Das Hören von Geschicht­en war und ist zen­traler Bestandteil des Reli­gion­sun­ter­richts. Hier gilt es beson­ders auf N.N. zu acht­en, der eine diag­nos­tizierte ADHS vor­weist und je nach Tages­form (Wirkung des Medika­ments) Schwierigkeit­en beim Konzen­tri­eren aufweist. Hil­fen, wenn Bedarf beste­ht, erhält er durch vor­bere­it­ete App­lika­tio­nen, die ihn zum Inhalt zurück­führen sollen.

Eine stündliche Feed­back­kul­tur wird ger­ade etabliert, wobei ich kein Unver­ständ­nis erwarte.

Neben der Arbeit an den prozess­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen „Wahrnehmung/Darstellung“ wird in der vor­liegen­den Stunde auch an grund­sät­zlichen Kom­pe­ten­zen wie Sprach- und Lernkompetenz7Kultusministerium Sach­sen- Anhalt (Hg.): Lehrplan Sekun­darschule. Grundsatzband.2012, S.12. gear­beit­et. Hier weisen vier SuS ein hohes Niveau auf, von denen zwei in der Lage sind, entsprechend der Aus­sagen in der Fach­lehrerkon­ferenz, kom­plexe Zusam­men­hänge mündlich darzustellen. Bei der Entwick­lung dieser Kom­pe­tenz gilt N.N. erhöhte Beach­tung. Sie wird im Förder­bere­ich Sprache mit beson­der­er Aufmerk­samkeit unter­richtet und benötigt beim eigen­ständi­gen Artikulieren und For­mulieren Ruhe sowie Konzen­tra­tion, was ihr durch die zu schaf­fende Ler­nat­mo­sphäre in der Stunde geboten wer­den soll.

3. Analyse des Unterrichtsgegenstandes

Viele Men­schen sind von etwas ergrif­f­en, was sie unbe­d­ingt ange­ht, aber sie fühlen sich jed­er konkreten Reli­gion fern, ger­ade weil sie die Frage nach dem Sinn ihres Lebens ernst nehmen. Sie glauben, dass ihr tief­stes Anliegen in den vorhan­de­nen Reli­gio­nen nicht zum Aus­druck gebracht wird und so lehnen sie Reli­gion ab ‘aus Reli­gion’.“8http://www.dober.de/reli-rallye/tillich.html aus: Tillich, P.: Die ver­lorene Dimen­sion, Stuttgart 1969.

Die Worte des evan­ge­lis­chen The­olo­gen Paul Tillich (1886- 1965) beschreiben sowohl das, was Reli­gion im geschichtlichen Zusam­men­hang war als auch das Dilem­ma, in dem sich Erk­lärun­gen im 20. Jahrhun­dert befind­en. Reli­gio­nen sind in all ihrer Vielfalt vorhan­den, sie bieten Aus­drucks­for­men, Part­ner, Hil­fen, aber sie scheinen ein­er Vielzahl von Men­schen heute nicht mehr ver­mit­tel­bar.

Seit dem zu denk­enden Beginn erleben und prak­tizieren Men­schen Vol­lzüge, die man als religiös beze­ich­nen kann. Die Welt ist voll von Spuren, die Reli­gio­nen hin­ter­lassen haben, von archais­chen Sys­te­men bis Hochkul­turen. Aber was soll es sein, das Religiöse?

Der Begriff ist dem Lateinis­chen „reli­gare“ entlehnt und bedeutet „rück­ver­sich­ern“, „zurück verbinden“, „sich an etwas festmachen“9https://www.bibelwissenschaft.de/wirelex/das-wissenschaftlich-religionspaedagogische-lexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/religion/ch/e0301487880432cb1938da48a2cb907c/, wobei anzumerken ist, dass auch hier gegen­sät­zliche Erk­lärungsver­suche in der Fach­lit­er­atur zu find­en sind. Mit Blick auf die Stunde beschränke ich mich hier auf die Aus­drucks­for­men von Religiösem als eine Möglichkeit, sich begrün­det zum let­ztlich Unver­füg­baren zu verhalten.10Kultusministerium Sach­sen- Anhalt. (Hg.) Fach­lehrplan Sekun­darschule. Evan­ge­lis­che Religion.2012, S.3. Solche Aus­drucks­for­men sind z.B. Sym­bole, gemein­same Hand­lun­gen, die zu Rit­ualen wer­den kön­nen, Bauw­erke u.a. Allen gemein ist das Erlan­gen ein­er Grup­peniden­tität bzw. eines gemein­samen Grund­ver­ständ­niss­es, was sich allerd­ings in unserem Jahrtausend immer vielschichtiger dif­feren­ziert. Den­noch lässt sich ein Kon­sens erken­nen: der Zugang zum Ver­ständ­nis der Welt, das Auf­greifen und Ern­st­nehmen der exis­ten­tiellen men­schlichen Fra­gen „Wo komme ich her?“ „Wo gehe ich hin?“ „Warum bin ich hier?“ „Kommt da noch etwas?“ und eine Suche nach dem Mehrw­ert unseres Daseins: „Die Wirk­lichkeit der Welt und des Lebens grün­det sich auf Fak­ten und Zahlen, aber sie geht nicht in diesen auf.“11Sachwissen Reli­gion. Freuden­berg, H.; Groß­mann, K. (Hg.).Göttingen 1995. S.9.

Zur Verdeut­lichung dessen bietet sich das gewählte afrikanis­che Märchen „Augen für das Unsichtbare“12Jele, F.: Augen für das Unsicht­bare. Grund­fra­gen und Ziele religiös­er Bil­dung. Zürich/ Köln 1981. S.94f. an. Dem Rinder­hirten bleibt das unge­gen­ständliche Geheim­nis des Lebens ver­bor­gen, gle­ichzeit­ig ist ihm die Unvol­lkom­men­heit des Lebens ohne die Inhalte des Korbs schmer­zlich bewusst gewor­den.

Ich schließe mich ein­er­seits dem Ver­ständ­nis von P. Tillich an, dass Religiös­es, wenn es lebens­be­deu­tend sein soll, Men­schen in unter­schiedlichen Ebe­nen „ergreifen“ muss, es muss sie etwas ange­hen. Ander­er­seits möchte ich mich von der daraus leicht entste­hen­den Beliebigkeit abgren­zen. Das Religiöse, im wis­senschaftlichen Hor­i­zont, ver­langt nach Begrün­dun­gen, nach Aus­drucks­for­men, nach kon­tro­ver­sen Betra­ch­tun­gen inner­halb der Reli­gion­skri­tik. Über archais­che For­men 13Otto, G. (Hg.): Sachkunde Reli­gion 1.Stuttgart 1994. S.260., Prak­tiken in der griechisch-römis­chen Antike, Jesus von Nazareth, die paulin­is­che Zeit, über Thomas von Aquin bis  Mar­tin Luther fan­den wir geset­zte Grun­dan­nah­men, die durch Autoritäten, verkör­pert in Per­so­n­en, dann durch die Insti­tu­tion Kirche bes­timmt wur­den. Mit der Aufk­lärung etablierte sich eine natür­lich moralis­che Reli­gion, die, ide­al­er­weise, von der autonomen Ver­nun­ft des Men­schen bes­timmt wird. Dadurch bildet sich neues Kon­flik­t­po­ten­tial, ein dual­is­tis­ches Welt- und Men­schen­bild, d.h. Men­sch und Welt/Geschöpf und Schöp­fung wer­den auseinan­derg­eris­sen. Die anfängliche Ein­heit verküm­mert. Diese Entwick­lung ein­er the­ol­o­gis­chen Neuori­en­tierung griff in beein­druck­ender Weise Diet­rich Bon­ho­ef­fer im 20. Jahrhun­dert in seinen Schriften auf 14Feil, E.: Die The­olo­gie Diet­rich Bon­ho­ef­fers, München/Mainz 1971. S.346.. Er plädierte für ein the­ol­o­gisch reflek­tiertes Engage­ment in und mit der Welt15A.a.O., S.241f. und eben nicht sich auss­chließende Gegen­sätze.

Das Grund­dilem­ma bleibt beste­hen, in diesem Span­nungs­feld wer­den heute weit­ere Aus­drucks­for­men und Erfahrungsräume erschlossen, die nicht als „Krücke“ ver­standen wer­den dür­fen, son­dern als ein kon­struk­tives Aufnehmen und Auseinan­der­set­zen mit den Erschei­n­un­gen unseres Jahrtausends. Man­fred Pirn­er prägte den beze­ich­nen­den Begriff „Reli­giosität auf Dis­tanz“ als charak­ter­is­tis­ches Merk­mal unser­er Gegenwartskultur.16Pirner, M.: Kul­turelle Trans­for­ma­tion von Reli­gion, in: Lach­mann; Roth­gan­gel; Schröder (Hg.): Chris­ten­tum und Reli­gio­nen ele­men­tar. Göt­tin­gen 2010. S.321- 323. In seinen Aus­führun­gen verdeut­licht er, in welch hohem Maß auch heute noch Men­schen Bedarf an gemein­schafts­bilden­den, tra­gen­den, sin­ngeben­den Struk­turen haben und religiöse Aus­drucks­for­men (unbe­wusst) transformieren.17Vgl. u.a. Phänome aus Wer­bung, Fankul­tur u.a. Für das Durch­drin­gen eines Reli­gionsver­ständ­niss­es bildet dies eine wichtige Grund­lage, bedarf aber eben­so der Über­prü­fung der Beständigkeit und Rück­ver­sicherung, denn: Reli­gion und das Religiöse hat etwas mit dem zu tun, woran Men­schen „ihr Herz hän­gen“ (M. Luther).18Freudenberg, H.; Groß­mann, K. (Hg.): Sach­wis­sen Reli­gion. Göt­tin­gen 1995. S.12. Denn woher sich Men­schen ver­ste­hen, da kann es keine Ver­sicherung geben, aber Gewis­sheit, die auf Ver­trauen und Erfahrung beruht. Und dieses Gefühl ist zu stärken.

4. Didaktische Überlegungen und Einordnung in den Lehrplan

Die zu betra­ch­t­ende Unter­richtsstunde ord­net sich in den Kom­pe­ten­zschw­er­punkt The­olo­gie des Fach­lehrplans: evan­ge­lis­che Religion19Kultusministerium Sach­sen-Anhalt (Hg.): Fach­lehrplan Sekun­darschule. Evan­ge­lis­che Reli­gion. 2012.S.9 des Dop­pel­jahrgangs 5/6 ein und ver­ste­ht sich als eine Grund­la­gen­stunde inner­halb der Sequenz. Hier sollen bib­lis­che Gottes­bilder ent­deckt und reflek­tiert sowie die Fähigkeit erwor­ben wer­den, eige­nen Fra­gen an Gott Aus­druck zu ver­lei­hen, wobei sich auf Gottes­bilder des Alten und Neuen Tes­ta­ments in Geschicht­en und Psalmen als grundle­gende Wis­sens­bestände bezo­gen wird.

Um dafür notwendi­ge Grund­la­gen zu leg­en, wird vor­rangig an der all­ge­mein­re­ligiösen prozess­ge­bun­de­nen Kom­pe­tenz: Wahrnehmung und Darstellung20Vgl. a.a.O. S.4 gear­beit­et, die auf die Entwick­lung ein­er religiösen Sen­si­bil­ität im Erken­nen religiös­er Sym­bo­l­iken in gegen­wär­tig vorzufind­en­den Erschei­n­un­gen aus­gerichtet ist.21Vgl. Sym­bole im 1. Teil der Stunde Desweit­eren wird ein­er­seits durch die dial­o­gisch angelegte Unter­richtsstruk­tur sowie ander­er­seits durch die geforderte Per­spek­tivenüber­nahme im Märchen der Him­mels­frauen an der prozess­ge­bun­de­nen Kom­pe­tenz „Kom­mu­nika­tion und Dia­log gearbeitet“.22Vgl. a.a.O. S.5 Der zu erwartende Kom­pe­tenz­zuwachs inner­halb der Stunde ist am ange­bote­nen Mate­r­i­al (Märchen) und der Kom­mu­nika­tion des Ergeb­niss­es (nicht­ge­gen­ständliche Werte) zu prüfen.

Sich im Anfang­sun­ter­richt der Sekun­darstufe mit Reli­gion oder dem Religiösen auseinan­derzuset­zen, klingt gewagt angesichts der Diver­sität des Begriffs, set­zt aber auf der grund­sät­zlichen Ebene an. Türöffn­er für die SuS anzu­bi­eten, um mehrdi­men­sion­alen Gegen­stän­den und Erschei­n­un­gen begrün­dete Bedeu­tun­gen zuzufü­gen, ist exem­plar­isch für das Deuten der Wirk­lichkeit. Diese Betra­ch­tungsweise grün­det sich, neben der all­ge­meinen Didak­tik, auf die Sym­bol­didak­tik nach Biehl23Pfister, St.; Ros­er, M.: Fach­di­dak­tis­ches Ori­en­tierungswis­sen für den RU. Göt­tin­gen 2015. S. 26- 43., wobei der Erschließungsweg von der lebensweltlichen (Was finde ich um mich? — 1. Teil der Stunde= Symbole/ Zeichen, die den SuS in ihrer Lebenswirk­lichkeit begeg­nen) über die religiöse (das Geheimnis/das Unver­füg­bare — 2. Teil der Stunde = Märchen von den Him­mels­frauen) zur christlichen Sym­bol­ebene (Gott — Schluss der Stunde = Vertrauen/Liebe/Freude …) angelegt ist.

Entsprechend der kri­tisch — kon­struk­tiv­en Didak­tik (Klaf­ki) 24Hanisch, Hel­mut: Unter­richt­s­pla­nun­gen im Fach Reli­gion. The­o­rie und Prax­is, Göt­tin­gen 2007. S.101–140., lässt sich, bezo­gen auf diese Stunde, aus­führen, dass die SuS inner­halb ihres Lebens mit religiösen Zeichen und Sym­bol­en in Berührung kamen und kom­men. Dieses Vorkom­men muss aufge­grif­f­en wer­den, um den SuS beson­ders in ihrer anthro­pol­o­gis­chen Entwicklungsstufe25Vgl. Bedin­gungs­analyse Sprache für „Unsag­bares“ anzu­bi­eten. Damit wird das Begleit­en inner­halb ihrer momen­tan erlebten Umbruchssi­t­u­a­tion durch neue Aus­drucks­for­men möglich. Der Gefahr, Leer­stellen mit extremen und kom­pro­miss­losen Ange­boten zu füllen, soll ent­ge­genge­treten wer­den. Religiös wahrnehmungs- und sprach­fähig zu wer­den, bildet die Grund­lage des weit­eren Religionsunterrichts26Z.B. Gottesbilder/in anderen Religionen/in der glob­al­isierten Welt/Pluralität, um die SuS in Klasse 10 zu einem urteils­fähi­gen Zugang zu religiösen Phänome­nen und Aus­drucks­for­men zu befähigen.27Kultusministerium Sach­sen- Anhalt (Hg.): Fach­lehrplan für die Sekun­darschule. Evan­ge­lis­che Reli­gion. 2012. Die starke Kon­fronta­tion, beson­ders inner­halb der Medi­en mit häu­fig religiös beset­zter Zeichen- und Sym­bol­sprache muss für mündi­ge Bürg­er erschließbar sein, um ein­er Manip­u­la­tion etwas ent­ge­genset­zen zu kön­nen. Auch ist dem Reli­gion­sun­ter­richt ein Ver­ständ­nis vom Men­sch­sein imma­nent, welch­es mehr als das „Mess­bare“ umfasst, wofür es Stärkung für die SuS sowie entsprechende Aus­drucks­for­men braucht.

Damit wird die grundle­gende Zukun­fts­be­deu­tung der zu entwick­el­nden Kom­pe­ten­zen deut­lich.

5. Zur Begründung der methodischen Entscheidungen

Im Fol­gen­den disku­tiere ich die Meth­o­d­en, Sozial­for­men und Medi­en, die zen­tral für die Entwick­lung der angestrebten Kom­pe­tenz und Her­aus­bil­dung ein­er zu etablieren­den Unter­richts­form in Klasse 5/6 sind.

Die Stunde begin­nt mit dem Stun­den­eröff­nungsritu­al „Wir sind hier…“, das Anschla­gen der Klangschale und Hören bis zum Verklin­gen, welch­es seit zwei Stun­den in dieser Lern­gruppe etabliert wird. Diese Meth­ode fungiert inhalt­sun­ab­hängig und ver­fol­gt das Ziel, eine klare Unter­richtsstruk­tur zu for­men, Ver­lässlichkeit anzu­bi­eten, einen Punkt zum Lösen vom Pausengeschehen28Greving, J; Paradies, L.: Unter­richt­se­in­stiege. Cor­nelsen 1996., hinein in diese Lern­gruppe, zu gestal­ten und einen Ruhe­mo­ment vor dem Unter­richt­se­in­stieg zu bieten. Diese Lern­gruppe befind­et sich noch in der Phase des Ken­nen­ler­nens, so dass die Wirkung des Rit­u­als erst in eini­gen Stun­den reflek­tiert wer­den kann, um dann gegebe­nen­falls Verän­derun­gen vor zu nehmen. Das Eröff­nungsritu­al find­et im Stuh­lkreis um eine gestal­tete Mitte statt, um den lern­grup­pen­bilden­den Charak­ter dieser Meth­ode und die Zen­trierung zu unter­stre­ichen.

Auch das dann fol­gende Ver­lesen des Stun­den­fahrplans dient der Ori­en­tierung für die SuS und Verge­gen­wär­ti­gung des Stun­den­ziels. Im Laufe der näch­sten Stun­den wer­den hier die SuS schrit­tweise mit beteiligt (Vor­lesen- Zusam­men­fassen- Fahrplan­wächter).

Die sich anschließende Erkun­dung inner­halb des Klassen­raums erfüllt zwei ver­schiedene Zielebe­nen. Ein­er­seits soll sie den Bewe­gungs­drang dieser Alters­gruppe auf­greifen und zum Ler­nen nutzen, sie soll Freude implizieren, denn was in glück­lichem oder freudi­gem Zus­tand gel­ernt wird, ver­ankert sich fun­da­men­tal im Gehirn.29Hüther, Ger­ald: Ohne Gefühl geht gar nichts! Worauf es beim Ler­nen ankommt. Müll­heim 2009 und Spitzer, Man­fred: Wir ler­nen immer. Gehirn­forschung und die Schule des Lebens. Müll­heim 2008. Ander­er­seits stellt diese Meth­ode eine Reak­tivierung des Gel­ern­ten aus der vor­ange­gan­genen Stunde dar, weshalb es keine Erkun­dung im Sinn von „neuem Ent­deck­en“, son­dern von „Wieder­ent­deck­en“ ist. In dieser Phase bietet sich auch die Wieder­hol­ung durch eine gestal­tete Mitte in Form ein­er the­ma­tis­chen Decke an.30Blumhagen, D.: 55 Meth­o­d­en Reli­gion. Donauwörth 2014. S. 54f. Dies würde den Vorteil bieten, dass die SuS zügiger die Inhalte der vorheri­gen Stunde aktivieren, wobei sich aber nur Einige beteili­gen und die kör­per­liche und damit ver­bun­dene Hir­nak­tivierung fehlen würde. Auch ist es lern­the­o­retisch begrün­det, Abwech­slung zwis­chen den Lern­phasen zu pla­nen. Das wäre nicht gegeben, da der neue Lernge­gen­stand auf Grund der gewählten Begeg­nungs­form (Hören) auch im Stuh­lkreis ver­mit­telt wird.

Mit­telpunkt dieser Stunde bildet das Hören des Märchens: Augen für das Unsicht­bare. Ich habe mich ganz bewusst für das Erzählen ohne bildliche oder sprach­liche Verdeut­lichung in Form von App­lika­tio­nen entsch­ieden, um den SuS die Möglichkeit zu bieten, beim Hören eigene innere Bilder zu imaginieren.31Neues Vor­lese­buch Reli­gion. Stein­wede, D. (Hg.).Lahr 1996. S.15. Da das Ziel dieser Erzäh­lung nicht die genaue Nacherzäh­lung, son­dern das Hinein­denken in die Per­so­n­en und Ereignisse ist, um zu staunen und anschließend Worte für das „Nichtzuse­hende“ zu find­en, habe ich die anson­sten gute Meth­ode des Erzählkoffers32Vgl. a.a.O. S.7 hier nicht gewählt. Zur Fokussierung auf die erzäh­lende Per­son und notwendi­gen Konzen­tra­tion sitzen die SuS im Stuh­lkreis.

Für den Aus­tausch über die Inhalte des Korbs (vgl. Märchen) besprechen sich die SuS in Part­ner­ar­beit mit ihrem jew­eili­gen Nach­barn und for­mulieren einen Punkt auf vor­bere­it­ete Zettel. Diese Form soll die vorherige hohe Konzen­tra­tionsphase ablösen und ein freieres Gespräch aller SuS ermöglichen. Desweit­eren wer­den die Ergeb­nisse schon zusam­menge­fasst. Ein Aus­tausch im Plenum oder das Auf­schreiben der Begriffe in Einze­lar­beit, um sie dann an der Tafel zu visu­al­isieren, ist möglich, dabei würde aber der mir wichtige Aspekt des Wech­sels von An- und Entspan­nung im Unter­richtsver­lauf, der Wech­sel von Sozial­for­men und das Zusam­men­fassen durch SuS weg­fall­en.

Die Arbeit­sphasen schließen zur Real­isierung der Kom­pe­ten­zori­en­tierung und –entwick­lung mit einem Feed­back.

Den rit­u­al­isierten Abschluss bildet die Klangschale33Vgl. oben.

Die einge­set­zten Zeichen und Sym­bole ermöglichen immer eine ein­fache Zuschrei­bung und eine mehrdi­men­sion­ale: z.B. Kerze= Licht//Wärme, Gebor­gen­heit, Advent, Gemütlichkeit oder  Schirm= für Regen//Schutz, Hil­fe, Bewahrung, Gott …

Das zen­trale Ver­mit­tlungsmedi­um ist das Märchen: Augen für das Unsicht­bare. Es wird in anschaulich­er Sprache erzählt, wobei darauf geachtet wird, dass die unter­schiedlichen Lernkanäle (visuell, audi­tiv, kinäs­thetisch, olfak­torisch, gus­ta­torisch) durch die gewählten Worte bedi­ent wer­den.

6. Verlaufsplanung

7. Literaturverzeichnis

Blumha­gen, D.: 55 Meth­o­d­en Reli­gion. Donauwörth 2014

Feil, E.: Die The­olo­gie Diet­rich Bon­ho­ef­fers, München/Mainz 1971

Fowler,J.: Stufen des Glaubens. Güter­sloh 2000

Freuden­berg, H.; Groß­mann, K. (Hg.): Sach­wis­sen Reli­gion. Göt­tin­gen 1995

Greving, J; Paradies, L.: Unter­richt­se­in­stiege. Cor­nelsen 1996

Hanisch, Hel­mut: Unter­richt­s­pla­nun­gen im Fach Reli­gion. The­o­rie und Prax­is, Göt­tin­gen 2007

Köne­mann, Judith: Artikel Reli­gion, in: https://www.bibelwissenschaft.de/wirelex/das-wissenschaftlich-religionspaedagogische-lexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/religion/ch/e0301487880432cb1938da48a2cb907c/

Dober, Rolf : Was ist eigentlich Reli­gion in: http://www.dober.de/reli-rallye/tillich.html aus: Tillich, P.: Die ver­lorene Dimen­sion, Stuttgart 1969.

Hüther, Ger­ald: Ohne Gefühl geht gar nichts! Worauf es beim Ler­nen ankommt. Müll­heim 2009

Jele, F.: Augen für das Unsicht­bare. Grund­fra­gen und Ziele religiös­er Bil­dung. Zürich/ Köln 1981

Kul­tus­min­is­teri­um Sach­sen- Anhalt (Hg.): Fach­lehrplan Grund­schule. Evan­ge­lis­che Reli­gion 2007

Kul­tus­min­is­teri­um Sach­sen- Anhalt (Hg.): Lehrplan Sekun­darschule. Grund­satzband 2012

Kul­tus­min­is­teri­um Sach­sen- Anhalt. (Hg.) Fach­lehrplan Sekun­darschule. Evan­ge­lis­che Reli­gion 2012

Neues Vor­lese­buch Reli­gion. Stein­wede, D. (Hg.)Lahr 1996

Oser/ Gmün­der: Der Men­sch- Stufen sein­er religiösen Entwick­lung, in: Büttner/Dieterich (Hg.): Die religiös Entwick­lung des Men­schen, Stuttgart 2000

Otto, G. (Hg.): Sachkunde Reli­gion 1.Stuttgart 1994

Pfis­ter, St.; Ros­er, M.: Fach­di­dak­tis­ches Ori­en­tierungswis­sen für den RU. Göt­tin­gen 2015

Pirn­er, M.: Kul­turelle Trans­for­ma­tion von Reli­gion, in: Lach­mann; Roth­gan­gel; Schröder (Hg.):Christentum und Reli­gio­nen ele­men­tar, Göt­tin­gen 2010

Freuden­berg, H. und Groß­mann, K. (Hg.): Sach­wis­sen Reli­gion. .Göt­tin­gen 1995

Saward, J.: Labyrinthe und Irrgärten. Aarau und München. 2003

Schweitzer; Erik­son: Vom Grund­ver­trauen zur Iden­tität, in: Schweitzer: Lebens­geschichte und Reli­gio­nen. Güther­sloh 2007

Spitzer, Man­fred: Wir ler­nen immer. Gehirn­forschung und die Schule des Lebens. Müll­heim 2008

8. Anhang

Sequen­z­pla­nung Klasse 5/6- 2018/19

Kom­pe­ten­zschw­er­punkt: The­olo­gie- bib­lis­che Gottes­bilder reflek­tieren und eige­nen Fra­gen an Gott Aus­druck ver­lei­hen

Zu entwick­el­nde prozess­ge­bun­dene Kom­pe­ten­zen: Wahrnehmung und Darstel­lung // Gestal­tung

Leit­the­ma der Sequenz: Das Religiöse und Göt­tliche in uns und um uns- eine Spuren­suche durch den All­t­ag

Zu entwick­el­nde Kom­pe­tenz religiös­er Bil­dung:

Die SuS kön­nen das Religiöse, Gott als Geheim­nis und Unver­füg­bares selb­st­ständig anhand von religiös tradierten Geschicht­en, von Sym­bol­en, über­liefer­ten Baut­en sowie mit Hil­fe selb­st gewählter Gesprächspart­ner wahrnehmen und in einem kri­te­rien­geleit­eten „Stadt­führer Reli­gion“ gestal­tend darstellen.

Lehrbuch: Hahn,M.; Schulte, A.(Hg.): reli­plus 1. Evan­ge­lis­che Reli­gion. Leipzig/ Stuttgart 2013.

 

Ver­wen­dete Sym­bole mit Erwartung­shor­i­zont (in Auswahl durch die SuS!)

Kerze: heller, Licht, Wärme, Gemütlichkeit

Kreuz:  Tod Jesu, Kirche, Erken­nung

CD: Musik, Wei­h­nacht­slieder

Engel: Schutz, Ver­traute®, Hil­fe

Krippe: Tiere, Fut­ter, Wei­h­nacht­en, Jesus

Bibel: Buch, Samm­lung, Geschicht­en von Jesus

Alpha/Omega:  von Anfang bis zum Ende

Regen­bo­gen: Ver­sprechen, Ver­trauen, Hoff­nung

Brot: satt wer­den, Abendmahl, Jesus

Segenswür­fel: gemein­samer Schluss, Trost, Angst, Hil­fe

Luther: Mann, Glauben, Gott, Kirche

Ball: Fußball­sta­dion, heilig, Gemein­schaft

Schirm: beschirmt sein, Hil­fe, Schutz

Burg: Schutz, Kraft

Holz­plas­tik eines Paares: Ver­trauen, Liebe

Stein mit App­lika­tion Blume: Frieden

Hebräis­che Schriftzüge: Altes, Bibel

Holz­mod­ell Kirche: Gebäude, Ort des Glaubens, Ort für Gott, Chris­ten

 

Die Mate­ri­alien find­en sich in diesem Ord­ner. Das Pass­wort erfahren Sie von ihrer Sem­i­narleitung.

Fußnoten   [ + ]

1. Im fol­gen­den mit SuS abgekürzt.
2. Vgl. Fowler,J.: Stufen des Glaubens, Güter­sloh 2000. Oser/Gmünder: Der Men­sch- Stufen sein­er religiösen Entwick­lung, in: Büttner/Dieterich(Hg.), Die religiöse Entwick­lung des Men­schen, Stuttgart 2000, S.123–152. Schweitzer; Erik­son: Vom Grund­ver­trauen zur Iden­tität, in: Schweitzer: Lebens­geschichte und Reli­gion, Güther­sloh 2007, S.71–103.
3. Pirner, M.: Kul­turelle Trans­for­ma­tion von Reli­gion, in: Lach­mann; Roth­gan­gel; Schröder (Hg.): Chris­ten­tum und Reli­gio­nen ele­men­tar, Göt­tin­gen 2010, S. 313–327.
4. Kul­tus­min­is­teri­um Sach­sen- Anhalt (Hg.): Fach­lehrplan Grund­schule. Evan­ge­lis­che Religion.2007, S.7; 15.
5. Vgl. Kom­men­tiert­er Sitz­plan im Anhang
6. Ebd.
7. Kultusministerium Sach­sen- Anhalt (Hg.): Lehrplan Sekun­darschule. Grundsatzband.2012, S.12.
8. http://www.dober.de/reli-rallye/tillich.html aus: Tillich, P.: Die ver­lorene Dimen­sion, Stuttgart 1969.
9. https://www.bibelwissenschaft.de/wirelex/das-wissenschaftlich-religionspaedagogische-lexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/religion/ch/e0301487880432cb1938da48a2cb907c/
10. Kultusministerium Sach­sen- Anhalt. (Hg.) Fach­lehrplan Sekun­darschule. Evan­ge­lis­che Religion.2012, S.3.
11. Sachwissen Reli­gion. Freuden­berg, H.; Groß­mann, K. (Hg.).Göttingen 1995. S.9.
12. Jele, F.: Augen für das Unsicht­bare. Grund­fra­gen und Ziele religiös­er Bil­dung. Zürich/ Köln 1981. S.94f.
13. Otto, G. (Hg.): Sachkunde Reli­gion 1.Stuttgart 1994. S.260.
14. Feil, E.: Die The­olo­gie Diet­rich Bon­ho­ef­fers, München/Mainz 1971. S.346.
15. A.a.O., S.241f.
16. Pirner, M.: Kul­turelle Trans­for­ma­tion von Reli­gion, in: Lach­mann; Roth­gan­gel; Schröder (Hg.): Chris­ten­tum und Reli­gio­nen ele­men­tar. Göt­tin­gen 2010. S.321- 323.
17. Vgl. u.a. Phänome aus Wer­bung, Fankul­tur u.a.
18. Freudenberg, H.; Groß­mann, K. (Hg.): Sach­wis­sen Reli­gion. Göt­tin­gen 1995. S.12.
19. Kultusministerium Sach­sen-Anhalt (Hg.): Fach­lehrplan Sekun­darschule. Evan­ge­lis­che Reli­gion. 2012.S.9
20. Vgl. a.a.O. S.4
21. Vgl. Sym­bole im 1. Teil der Stunde
22. Vgl. a.a.O. S.5
23. Pfister, St.; Ros­er, M.: Fach­di­dak­tis­ches Ori­en­tierungswis­sen für den RU. Göt­tin­gen 2015. S. 26- 43.
24. Hanisch, Hel­mut: Unter­richt­s­pla­nun­gen im Fach Reli­gion. The­o­rie und Prax­is, Göt­tin­gen 2007. S.101–140.
25. Vgl. Bedin­gungs­analyse
26. Z.B. Gottesbilder/in anderen Religionen/in der glob­al­isierten Welt/Pluralität
27. Kultusministerium Sach­sen- Anhalt (Hg.): Fach­lehrplan für die Sekun­darschule. Evan­ge­lis­che Reli­gion. 2012.
28. Greving, J; Paradies, L.: Unter­richt­se­in­stiege. Cor­nelsen 1996.
29. Hüther, Ger­ald: Ohne Gefühl geht gar nichts! Worauf es beim Ler­nen ankommt. Müll­heim 2009 und Spitzer, Man­fred: Wir ler­nen immer. Gehirn­forschung und die Schule des Lebens. Müll­heim 2008.
30. Blumhagen, D.: 55 Meth­o­d­en Reli­gion. Donauwörth 2014. S. 54f.
31. Neues Vor­lese­buch Reli­gion. Stein­wede, D. (Hg.).Lahr 1996. S.15.
32. Vgl. a.a.O. S.7
33. Vgl. oben

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