Die Bedeutung des Wassers bei der Taufe — Stundenentwurf

Stu­di­en­ref­er­en­dar:
Geschichte/Evangelische Reli­gion


Lan­desin­sti­tut für Schulqual­ität und Lehrerbil­dung Sach­sen-Anhalt Staatlich­es Sem­i­nar für Lehrämter Magde­burg

Stundenplanung für den Prüfungsunterricht im Fach evangelische Religion

Gemäß der Verord­nung über den Vor­bere­itungs­di­enst und die Lauf­bah­n­prü­fung für das Lehramt an Gym­nasien im Land Sach­sen-Anhalt (LVO-Verord­nung) vom 13. Juli 2011.

Am xx, den xx.xx.xx im Reli­gion­skurs 5. Klasse.

Aus­bil­dungss­chule: X.Y.

Zeit: 9.25–10.10 Uhr

Raum: xxx

The­ma der Unter­richt­sein­heit: Kleine Gruppe, große Wirkung – Wie ent­stand die Kirche?

Stun­den­the­ma: Die Bedeu­tung des Wassers bei der Taufe.

Haupt­sem­i­narlei­t­erin: N.N.

Fach­sem­i­narleit­er Reli­gion: N.N.

Schullei­t­erin: N.N.

Men­torin: N.N.

XX, den xx.xx.xx

Unter­schrift: N.N.

Seit­en: 23


1. Bedingungsanalyse

Im Fol­gen­den werde ich auf die Rah­menbe­din­gun­gen der Stunde sowie die rel­e­van­ten Spez­i­fi­ka der Lern­gruppe einge­hen.
Der Reli­gion­skurs Klasse 5 beste­ht aus 14 Schü­lerin­nen und Schülern1Im Fol­gen­den mit SuS abgekürzt., genauer aus zehn Jun­gen und vier Mäd­chen. Somit beste­ht im Geschlechter­ver­hält­nis ein Über­hang zugun­sten der Jun­gen. Dies macht sich im Unter­richts­geschehen dur­chaus bemerk­bar. Viele der Jun­gen sind motorisch sehr aktiv und benöti­gen vielfältige For­men der method­is­chen Aktivierung und Aufmerk­samkeit. Manchen SuS, vor allem N.N., N.N., N.N., N.N., N.N. und gele­gentlich N.N., fällt es schw­er, länger konzen­tri­ert dem Unter­richts­geschehen zu fol­gen. Schlechte Konzen­tra­tion zählt zu den häu­fig­sten schulis­chen und häus­lichen Lern­prob­le­men. Die durch­schnit­tliche Konzen­tra­tions­fähigkeit in diesem Alter beträgt unge­fähr 25 Minuten. Durch viele Meth­o­d­en- und Inhaltswech­sel im Unter­richt kann die Konzen­tra­tion wesentlich gestärkt und Pausen geschaf­fen werden.2Vgl. Keller, Gus­tav: Psy­cholo­gie für den Schu­lall­t­ag. Präven­tion und Erste Hil­fe, Bern 2011, S. 27f. Dem soll in der Stunde Rech­nung getra­gen wer­den.

Neben der Förderung durch abwech­slungsre­iche Stun­denkonzepte hat zudem das Set­zten von Gren­zen beson­deren Stel­len­wert in dieser Lern­gruppe. Die Schaf­fung eines lern­förder­lichen Kli­mas wird ver­sucht zu gewährleis­ten, indem auf Grun­dregeln des Arbeit­ens (melden, wenn man etwas sagen möchte, nicht kip­peln etc.) immer wieder hingewiesen und diese durch­set­zt wurden.3Vgl. Schnotz, Wolf­gang: Päd­a­gogis­che Psy­cholo­gie. kom­pakt., 2. Aufl., Wein­heim 2011, S. 85.

Da alle SuS das Fach Reli­gion aus unter­schiedlichen Motiven4„Warum habe ich Reli­gion gewählt?“ wurde zu Beginn der fün­ften Klasse the­ma­tisiert und es offen­barten sich sehr unter­schiedliche Motive der SuS, die wesentlichen Auf­schluss über die Bedürfnisse der SuS hin­sichtlich des Reli­gion­sun­ter­richt­es gaben. sel­ber gewählt haben, beste­ht eine grund­sät­zlich gute Akzep­tanz des Fach­es und ein großes Inter­esse an religiösen The­men. Das machte sich vor allem in Diskus­sio­nen über lebensweltliche The­men der SuS bemerk­bar. Etwa die Hälfte der SuS sind religiös sozial­isiert, das kon­nte bei der Frage nach der eige­nen Taufe und in expliziten Äußerun­gen hin­sichtlich des Glaubens beobachtete wer­den. Dem­nach ist ger­ade bei Zugän­gen und Ein­stiegen auf eine möglichst bre­ite Anbindung an die Lebenswelt der SuS zu acht­en (vgl. didak­tis­che Über­legun­gen).

Hin­sichtlich der hier rel­e­van­ten Kom­pe­ten­zen kön­nen fol­gende Leis­tungs­grup­pen dif­feren­ziert wer­den. In der Wahrnehmung und Darstel­lung von Funk­tio­nen und Bedeu­tun­gen ver­fü­gen alle über ein grundle­gen­des Kom­pe­ten­zniveau und ger­ade in lebensweltlichen Bezü­gen fällt es den SuS leicht, Zugänge zum jew­eili­gen The­ma zu find­en und eine per­sön­lichen Anknüp­fung zum The­ma herzustellen. Bei der Deu­tung von zen­tralen religiösen Motiv­en und Sym­bol­en in (bib­lis­chen) Tex­ten hinge­gen, zeigten sich unter­schiedliche Entwick­lungssta­di­en. Leis­tungsspitze sind in dieser Hin­sicht, N.N., N.N., N.N., N.N. und N.N.. Bei ihnen ist die Deutungskompetenz5Vgl. Min­is­teri­um für Bil­dung Sachen-Anhalts, Fach­lehrplan Gym­na­si­um Reli­gion, 2016, S. 7. sehr gut aus­geprägt und ihnen ist es möglich, Bedeu­tun­gen und Funk­tio­nen auch abstrak­ter­er, religiös­er Glauben­szeug­nisse zu iden­ti­fizieren, zu deuten und diese in eine Beziehung zum eige­nen Leben zu set­zen.

Eine weit­ere Gruppe lässt sich um die SuS N.N., N.N., N.N., N.N., N.N., N.N. und N.N. bilden. Bei ihnen ist die Deu­tungskom­pe­tenz gut bis befriedi­gend aus­ge­bildet, das zeigte sich u.a. bei der Behand­lung von Reich-Gottes-Gle­ich­nis­sen im Kom­pe­ten­zschw­er­punkt „Chris­tolo­gie: Reich-Gottes-Gle­ich­nisse interpretieren“6Vgl. Ebd., S. 12.. Dabei fiel es ihnen schw­er von konkreten Erschei­n­un­gen auf sym­bol­is­che Mehrdeutigkeit zu abstrahieren, dass ist aber in entwick­lungspsy­chol­o­gis­che Hin­sicht nor­mal und dient hier lediglich der späteren didak­tis­chen Anbah­nung, hin­sichtlich des Ver­ständ­niss­es von Bedeu­tun­gen in Sym­bol­en und religiösen Motiven.7Vgl. Lan­gen­horst, Georg: Bibel­didak­tik und Entwick­lungspsy­cholo­gie, in: Mir­jam Zimmermann/ Ruben­Z­im­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013, S. 606.

N.N. und N.N. haben größere Reser­ven im Ver­gle­ich zur Leis­tungs­fähigkeit der Lern­gruppe. Bei­de haben teils erhe­bliche Schwierigkeit­en mit den gestell­ten Anforderun­gen der 5. Klasse im All­ge­meinen. Das hat auch schon zu Bemühun­gen der Klassen­lei­t­erin geführt, wobei sich die Ein­schätzun­gen der Kol­legin­nen und Kol­le­gen mit den Beobach­tun­gen im Religionsunterricht8Im Fol­gen­den mit RU abgekürzt. deck­en. Für bei­de wurde aktuell ein Nachteil­saus­gle­ich beantragt.

Bei N.N. wurde ADHS diag­nos­tiziert und er wird medika­men­tös behan­delt. Das führt manch­mal dazu, dass er ger­ade zu Beginn der Stunde sehr unaus­geschlafen und schlapp ist, dem Unter­richt schw­er fol­gen kann und zu eigen­er Arbeit motiviert und geson­dert aufge­fordert wer­den muss. In anderen Phasen wiederum, ist bei ihm ein über­bor­den­des Maß an Inter­esse und Moti­va­tion vorhan­den, welch­es aber lei­der zu sel­ten Aus­druck im RU find­et. Hier wurde bere­its Beziehungsar­beit geleis­tet und Ange­bote des Rück­zuges in schw­eren Phase gemacht, so dass in der zu hal­tenden Stunde eine hohe Moti­va­tion erwartet wer­den kann.

N.N. kön­nte kog­ni­tiv allen Anforderun­gen gerecht wer­den, wenn er ein höheres Arbeit­stem­po aufweisen würde. Ihm fällt es schw­er, allen Schrit­ten im Unter­richt zu fol­gen, da er sehr viel Zeit zum Lesen, Schreiben und Nach­denken braucht. Dabei ist eine durchge­hende Kon­trolle der Mitschriften, der Beginn der Arbeit und die Aktiv­ität bei Erar­beitungsphasen uner­lässlich. Lennart hat noch erhe­bliche Entwick­lungspo­ten­tiale hin­sichtlich der Selb­st­s­teuerung des Lernens.9Vgl. Miet­zel, Gerd: Päd­a­gogis­che Psy­cholo­gie des Ler­nens und Lehrens, 8. Aufl., Göt­tin­gen 2007, S. 187ff.
Bezüglich des Fach­wis­sens für die Stunde, sind allen SuS die Begriffe Taufe, Heiliger Geist, Sym­bol und Gemeinde bekan­nt.
Das Geschlechter­ver­hält­nis ist dem Alter entsprechend teil­weise anges­pan­nt. Bei het­ero­ge­nen Grup­pen­zusam­menset­zun­gen kam es schon zu Stre­it, sodass bei koop­er­a­tiv­en Lern­for­men (hier Part­ner­ar­beit) bei der Zusam­menset­zung darauf zu acht­en ist, um die SuS langsam an die Erfordernisse der het­ero­ge­nen Grup­pen­zusam­menset­zun­gen zu gewöh­nen. Um auf die beschriebene Analyse der Lern­gruppe zu reagieren, wurde zu Beginn des Schul­jahres, das Rit­u­al des Vor­lesens von, the­ol­o­gis­chen und exis­ten­tiellen The­men behan­del­nden, Kinder­büch­ern eingeführt.10Vgl. Keller, S. 29. In der zu hal­tenden Stunde wird auf­grund der fehlen­den Zeit darauf verzichtet.
Für den alters­gerecht­en Umgang und zum besseren Ver­ständ­nis wird die „Hoff­nung für alle“ – Bibelüber­set­zung in dieser Stunde einge­set­zt.

2. Sachanalyse

Obwohl es keine ein­heitliche neutes­ta­mentliche Taufthe­olo­gie gibt, was sich vor allem an den exegetis­chen Kon­tro­ver­sen zeigt, können den­noch grundle­gende Bedeu­tun­gen aus­ge­hend von den bib­lis­chen Zeug­nis­sen vorgenom­men werden.11Vgl. Ave­marie, Friedrich: Taufe. II. Neues Tes­ta­ment, in: RGG4, Bd. 8, S. 58. Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe waren bere­its im frühen Chris­ten­tum vielgestaltig aus­geprägt. „Die Taufe ist der entschei­dende Zugang zur christlichen Kirche und die prä­gende Sig­natur des christlichen Lebens.“12Vgl. Rat der evan­ge­lis­chen Kirche in Deutsch­land: Die Taufe. Eine Ori­en­tierung­shil­fe zu Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe in der evan­ge­lis­chen Kirche, Güter­sloh 2008, S. 11.
Hier liegen die drei zu behan­del­nden Grund­la­gen des Taufver­ständ­niss­es in evan­ge­lis­ch­er und öku­menis­ch­er Per­spek­tive. Die Taufe mit Wass­er als Sig­natur des christlichen Lebens verdeut­licht die Befreiung von der Last der Sünde (1) sowie die Gabe des Heili­gen Geistes (2). Die Auf­nahme des Täu­flings in die Gemein­schaft der Glauben­den, die Gemeinde, wird eben­so durch das Wass­er in der Taufe vol­l­zo­gen (3). Aus­ge­hend von der Bedeu­tung des Wassers in der Taufe wer­den diese drei Grund­di­men­sio­nen ent­fal­tet.

In reli­gion­s­geschichtlich­er Hin­sicht besitzt Wass­er eine hohe Sym­bo­l­ik und eine her­aus­ra­gende Bedeu­tung als belebtes und beleben­des Ele­ment, welch­es Leben möglich macht und als „Urstoff“ der Welt, den Zus­tand vor der Schöp­fung sowie den Urgrund allen Seins darstellt. Gle­ichzeit­ig aber auch die poten­tielle Gefährdung des Lebens, das die Welt mit Katas­tro­phen heim­suchen kann. Diese Ambivalenz zeigt sich u.a. in der lebensspenden­den Macht des Wassers sowie in der Dämon­isierung der Untiefen des Wass­er oder des Glaubens an gefährliche Wasser-Geister.13Vgl. Hock, Klaus: Wass­er. I. Reli­gion­s­geschichtlich, in: Kasper, Wal­ter (Hrsg.): Lexikon für The­olo­gie und Kirche, Bd.10, 3. Aufl., Freiburg 2001, S. 984ff.

Im Neuen Tes­ta­ment hat Wass­er eine ele­mentare Bedeu­tung und die Berührung mit Wass­er ist kon­sti­tu­tiv für die Taufe und erfährt durch Johannes den Täufer eine neue Ausgestaltung.14Z.B. Wass­er als Sym­bol der Gottes­begeg­nung beim See­wan­del (Mk 6,45–62); als Sym­bol des ewigen Lebens (Joh 7,37ff) u.a.m. (1) Wass­er als Ele­ment der Taufe hat bei Johannes vor allem reini­gende Funk­tion. Die Buß­taufe des Johannes bewirkt durch den Wasser­ri­tus die Reini­gung von Schuld und Sünde bzw. ist der verbindliche Aus­druck der von Gott gewährten Vergebung.15Vgl. Ave­marie, Friedrich: Taufe. II. Neues Tes­ta­ment, in: RGG4, Bd. 8, S. 52. Sünde meint hier nicht nur amoralis­ches Han­deln, son­dern auch die Nei­gung des Men­schen sein Leben in Ego­is­mus, Angst und Enge, in Gle­ichgültigkeit gegenüber sich selb­st und sein­er geschöpflichen Mitwelt zu führen. (2) So gewin­nen jene, die durch die Taufe mit dem Heili­gen Geist begabt sind, Anteil an jen­er Kraft, sich gegen diese Nei­gun­gen und amoralis­chen Hand­lun­gen zu stellen und zu einem ver­ant­wor­tungsvollen Gebrauch der christlichen Frei­heit zu gelangen.16Vgl. Rat der evan­ge­lis­chen Kirche in Deutsch­land: Die Taufe. Eine Ori­en­tierung­shil­fe zu Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe in der evan­ge­lis­chen Kirche, Güter­sloh 2008, S. 31. Die in der Taufe ver­liehene Gabe des Heili­gen Geistes wird somit Grund und Norm christlichen Han­delns und Seins. Men­schen wer­den befähigt ihr Leben in der Gewis­sheit der Gegen­wart Gottes ver­ant­wortlich zu gestal­ten.

(3) Für Paulus ist die Taufe vor allem eine radikale Gle­ich­stel­lung aller Getauften als Eingliederung in den Leib Christi, denn alle haben Chris­tus als Gewand ange­zo­gen und sind somit Teil der Gemein­schaft der Glauben­den.

Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid alle­samt ein­er in Jesus Christus“17Gal 3,28.

Diese Gemein­schaft rel­a­tiviert die angelegten biol­o­gis­chen Dif­feren­zen und Herrschaftsver­hält­nisse, indem der Einzelne in sein­er Indi­vid­u­al­ität in die Ein­heit der Gemein­schaft aufgenom­men wird.18Vgl. Rat der evan­ge­lis­chen Kirche in Deutsch­land: Die Taufe. Eine Ori­en­tierung­shil­fe zu Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe in der evan­ge­lis­chen Kirche, Güter­sloh 2008, S. 36. Die Taufe wird somit zum grundle­gen­den Zeichen der Auf­nahme in die Gemeinde und ist damit ein Gemein­schaft fördern­des, sozial­dy­namis­ches Rit­u­al.

3. Didaktische Überlegungen

Die inhaltlichen Bezüge der Stunde find­en sich im Fach­lehrplan in den Grundle­gen­den Wis­sens­bestän­den (Sym­bol: Wass­er) ein­er­seits und ander­er­seits in den inhalts­be­zo­ge­nen Kom­pe­tenzbere­ich Deuten des Kom­pe­ten­zschw­er­punk­tes „Ekkle­si­olo­gie: Kirche in ihren Anfän­gen wahrnehmen“. Hier heißt es: „Taufe und Abendmahl als zen­trale religiöse Aus­drucks­for­men des christlichen Glaubens deuten“.19Vgl. Min­is­teri­um für Bil­dung Sachen-Anhalts, Fach­lehrplan Gym­na­si­um Reli­gion, 2016, S. 16

Das Konzept der Sequenz sieht eine Dre­it­eilung vor. Die Anfänge der Kirche in Urge­meinde und Pfin­g­stereig­nis hat die Wahrnehmung und Darstel­lung der Anfänge des Chris­ten­tums im Blick. Daran schließt sich die Chris­ten­ver­fol­gung durch Paulus und die Beurteilung der Mis­sion­stätigkeit des Paulus vor dem Hin­ter­grund sein­er Beru­fungser­fahrung an.20Vgl. A.a.O. Diese Pro­to­struk­turen der Kirche wer­den im drit­ten Teil in Taufe und Abendmahl durch erfahrbare Sym­bole in Form von Wass­er, Brot und Wein einge­bet­tet, um sie in ein­er Zusam­men­führung in Form eines Lap­books, als hand­lung­sori­en­tiertes Pro­dukt, in ihrem Zusam­men­wirken und ihrer Gesamtheit darzustellen und die Sequen­zfrage: „Wie ent­stand die Kirche?“ zu beant­worten.

Die Stunde ord­net sich somit in den drit­ten Teil der Sequenz ein und hat die Förderung der Deu­tungskom­pe­tenz zum Ziel, indem Wass­er als Sym­bol des christlichen Glaubens in der Taufe gedeutet wer­den soll. D.h. anhand der lebensweltlichen Bedeu­tung von Wass­er, der Bedeu­tung von Wass­er in der Taufe sowie der Verbindung der bei­den Ebe­nen, soll ein tief­eres Ver­ständ­nis der Taufe über alters­gerechte Zugänge ermöglicht wer­den.

Eine Ele­men­tarisierung nach Schweitzer in Verbindung mit der kri­tis­chen Sym­bol­kunde nach Biehl bilden die didak­tis­che Schw­er­punk­t­set­zung. Bei­de sollen in ihrer Ver­schränkung einge­blendet wer­den, wobei die Sym­bol­didak­tik beson­dere Berücksichtigung hin­sichtlich des didak­tis­chen Bogens der Stunde erfährt.

Als ele­mentare Struk­turen des The­mas nach Schweitzer21Vgl. Schweitzer, Friedrich: Ele­men­tarisierung und Kom­pe­tenz, Neukirchen-Vluyn 2008, S. 26ff.
, gel­ten die drei in der Taufe enthal­tenden Bedeu­tun­gen der Befreiung von Sün­den, der Begabung mit dem Heili­gen Geist sowie der Auf­nahme in die Gemeinde. Die in der Bedin­gungs­analyse ange­sproch­ene, nur par­tiell vorhan­dene, religiöse Sozial­i­sa­tion sowie die entwick­lungspsy­chol­o­gis­chen Fest­stel­lun­gen machen das The­ma Taufe und Abendmahl, bzw. das Sym­bol Wass­er zu beson­deren Unter­richts­ge­gen­stän­den. Zudem kann ein per­sön­lich­er Zugang aller SuS keines­falls angenom­men wer­den. Ger­ade das The­ma Taufe wird von den SuS eher fremd und altertüm­lich wahrgenom­men. Außer­dem wer­den Sym­bole von SuS diesen Alters häu­fig eindi­men­sion­al und wörtlich ver­standen, dass macht eine Annäherung, die eine Mehrdeutigkeit anlegt, notwendig.22Vgl. Lan­gen­horst, Georg: Bibel­didak­tik und Entwick­lungspsy­cholo­gie, in: Mir­jam Zimmermann/ Ruben Zim­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013, S. 606.
Unter­schiedliche Assozi­a­tio­nen und Leben­szusam­men­hänge in Bezug auf Wass­er sollen im sym­bol­didak­tis­chen Ansatz für die didak­tis­che Umset­zung frucht­bar gemacht werden.23Vgl. Öhler, Markus: Taufe und Abendmahl, in: Mir­jam Zimmermann/ Ruben Zim­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013, S. 255.

Im Sinne ein­er kri­tis­chen Sym­bol­kunde nach Peter Biehl24Vgl. Zim­mer­mann, Mir­jam: Sym­bol­didak­tik, 4.2 Peter Biehl (kri­tis­che Sym­bol­kunde), in Wirilex. erfol­gt die Annäherung über die anthro­pol­o­gis­chen Grun­der­fahrun­gen des Wassers (z.B. Wass­er zur Reini­gung). Hier­mit sind die ele­mentaren Erfahrun­gen der SuS in ihren lebensweltlichen Zusam­men­hän­gen angesprochen.25Vgl. Vgl. Bau­mann, Ulrike: Ele­men­tarisierung, 3.1 Ele­men­tarisierungs­di­men­sio­nen, in: Wirilex. Dabei ste­hen mit Blick auf die Par­al­lelisierung mit den the­ol­o­gis­chen Bedeu­tun­gen vor allem die Bedeu­tung der Reini­gung, der Stärkung und der Gemein­schaftss­tiftung als Erfahrun­gen der SuS im Mit­telpunkt.

Aus­ge­hend von dieser Annäherung an die Bedeu­tung des Wass­er, kann sich nun der the­ol­o­gis­chen Bedeu­tung des Wassers und der expliz­it christlichen Ver­wen­dung des Wassers in der Taufe genähert wer­den. Biehl nimmt an, dass eine Entsprechung zwis­chen Glauben und Leben beste­ht, die in der Sym­bol­isierung zum Aus­druck kommt.26Vgl. Zim­mer­mann. Diese Entsprechung sollen die SuS ent­deck­en, indem sie nun die Bedeu­tungsebe­nen ver­schränken und den Sym­bol­charak­ter von Wass­er in der Taufe erschließen und erweit­ern. Das ermöglicht ihnen ein tief­eres Ver­ständ­nis der the­ol­o­gis­chen Bedeu­tung über die Brücke der eige­nen Erfahrun­gen mit Wass­er.
Die drei zu erschließen­den christlichen Bedeu­tun­gen knüpfen an die ele­mentaren Zugänge der SuS an und bilden in ihrer Zuord­nung eine paar­weise Entsprechung bzw. Dop­peldeutigkeit des Wassers.

Somit ergibt sich fol­gende Reduk­tion mit Blick auf die Zielfor­mulierung: Wass­er als grundle­gen­des Ele­ment des Lebens bietet vielfältige Möglichkeit­en der per­sön­lichen Bezug­nahme, da uns dieses Ele­ment tagtäglich umgibt. Die ele­mentare Bedeu­tung des Wass­er lässt sich auch in den drei, in der Sach­analyse her­aus­gestell­ten, the­ol­o­gis­chen Dimen­sio­nen der Taufe mit Wass­er wiederfind­en. Die reini­gende Funk­tion gilt sowohl für den äußeren Schmutz als auch für den „inneren“, in Form der Verge­bung der Sün­den. Wass­er belebt und erfrischt den Men­schen, stärkt ihn vor und nach Anstren­gun­gen und Her­aus­forderun­gen, so wie die Kraft des Heili­gen Geistes den Men­schen im Leben stärkt und Zuver­sicht gibt. Wass­er verbindet Men­schen, an Seen und Badegele­gen­heit­en in der erdrück­enden Hitze des Som­mers, genau­so, wie die Men­schen durch die Taufe in der Gemeinde zusam­menge­fügt sind und eine Gemein­schaft bilden.

4. Zielformulierung

Lernziel der Sequenz:
Die Unter­richt­se­quenz leis­tet schw­er­punk­t­mäßig einen Beitrag zur Aus­bil­dung der Kom­pe­ten­zen Deu­tung und Beurteilung.
Über­ge­ord­netes Ziel dieser Sequenz ist die Beant­wor­tung der Sequen­zfrage: Wie ent­stand die Kirche?, indem die Anfänge des Chris­ten­tums, die Beru­fungser­fahrung und Mis­sion­sreise des Paulus sowie die Sym­bole Wass­er, Brot und Wein in einem Lap­book ver­ar­beit­et und auf die Sequen­zfrage bezo­gen wer­den.

Prozess­be­zo­gene Kom­pe­ten­zen: Die Unter­richtsstunde leis­tet schw­er­punk­t­mäßig einen Beitrag zur Aus­bil­dung der Deu­tungskom­pe­tenz.

Deu­tungskom­pe­tenz:
Die SuS iden­ti­fizieren die religiöse Bedeu­tung des Wassers in den Bibel­stellen und kön­nen diese erk­lären.

Lernziel der Stunde: Die SuS gelan­gen zu einem tief­er­en, lebensweltlichen Ver­ständ­nis der Taufe, indem sie alltägliche Funk­tio­nen und Bedeu­tun­gen von Wass­er anhand der Impulse wahrnehmen und darstellen und mit der religiösen Bedeu­tungsebene in der Taufe deu­tend verknüpfen, wobei sie die jew­eilige All­t­ags­be­deu­tung von Wass­er mit der entsprechen­den Bedeu­tung des Wass­er in der Taufe par­al­lelisieren.

Schlüs­selkom­pe­tenz: Die Unter­richtsstunde leis­tet einen Beitrag zur Aus­bil­dung der Sprachkom­pe­tenz, indem die SuS die Sym­bo­l­ik religiös­er Sprache iden­ti­fizieren und fachim­ma­nent kom­mu­nizieren.

5. Methodische Überlegungen

Die gesamte Stunde wird in method­is­ch­er Hin­sicht durch das Tropfen­blatt struk­turi­ert. Dieses ste­ht am Anfang und am Ende der Stunde und dient der Zusammenführung der Erken­nt­nisse der Stunde. Die jew­eilige the­ma­tis­che Über­schrift auf der Vorder- und Rückseite, in Form ein­er Frage, befind­et sich bere­its auf dem Tropfen­blatt. Ein unbeschrifteter Tropfen wird an der Tafel befes­tigt. Nach dem demon­stra­tiv­en Trinken aus ein­er Wasser­flasche, wird die Stunde mit der Frage nach dem The­ma eröffnet. Die For­mulierung und Fix­ierung der ersten Teil­frage, nach der alltäglichen Bedeu­tung des Wass­er, soll auf­grund unter­schiedlich­er Impulse, als Ein­stieg in das The­ma, beant­wortet wer­den. Dazu wer­den die Tropfen­blät­ter aus­geteilt. Die Frage find­et sich somit an der Tafel und auf dem Tropfen der SuS. Durch Bild- und Audioim­pulse sowie Demon­stra­tio­nen benen­nen und notieren die SuS alltägliche Bedeu­tun­gen von Wass­er, die im Anschluss an die Impulse an der Tafel gesam­melt und auf der Vorder­seite des Tropfen­blattes ergänzt wer­den. Dadurch sollen ver­schiedene Rezep­tion­skanäle der SuS ange­sprochen und die vielfälti­gen Bedeu­tun­gen von Wass­er ange­bah­nt wer­den. Alter­na­tiv wäre auch ein Ein­stieg als Brain­storm­ing bzw. Blit­zlicht denkbar, welch­er in eine Mindmap an Tafel und Tropfen­blatt mün­det.

Eine mündliche Über­leitung bere­it­et auf die fol­gende the­ol­o­gis­che Auseinan­der­set­zung mit dem Wass­er vor. Zur Erar­beitung dient ein struk­turi­ertes Arbeits­blatt, auf dem drei Bibel­stellen mit entsprechen­dem Angang und Arbeit­saufträ­gen zusam­mengestellt sind. Die Bibel­stellen wur­den möglichst kurz gehal­ten und fokussieren in ihrem gewählten Auss­chnitt lediglich eine religiöse Bedeu­tung von Wass­er bei der Taufe. Zur Erar­beitung wurde alter­na­tiv auch ein Sach­text, der die drei Bedeu­tun­gen vorstellt, in Erwä­gung gezo­gen.

Die Sicherung erfol­gt für alle nachvol­lziehbar im Unter­richts­ge­spräch, um die drei hier rel­e­van­ten Bedeu­tun­gen an der Tafel zu notieren und eine ein­heitliche Sicherung aller SuS auf der Rück­seite des Tropfen­blattes zu gewährleis­ten.

Wurde in den bish­eri­gen Phasen im Plenum (Ein­stieg) und in Einze­lar­beit (Erar­beitung) vorge­gan­gen, arbeit­en in der Phase des Trans­fers alle SuS mit ihrem Partner.27Wenn alle SuS da sind, kom­men genau sieben Paare zusam­men, fehlen SuS, so dass eine unger­ade Zahl entste­ht, wird eine Dreier­gruppe gebildet. Die Paare wur­den auf­grund der in der Bedin­gungs­analyse ange­sproch­enen Erfahrun­gen bere­its vorher, auf frei­williger Basis fest­gelegt.

Die Part­ner­ar­beit hat hier die Funk­tion, den schwierig­sten Schritt der Stunde durch Aus­tausch und gemein­same Über­legun­gen zu unter­stützen. Zudem arbeit­en die SuS in einem Schon­raum, der es ihnen ermöglicht, Ver­mu­tun­gen und Hypothe­sen hin­sichtlich der Verbindung der bei­den Bedeu­tungsebe­nen, auf Vorder- und Rück­seite des Tropfen­blattes, zu find­en, zu for­mulieren, zu prüfen und gegebe­nen­falls zu verwerfen.28Vgl. Mattes, Wolf­gang: Meth­o­d­en für den Unter­richt, Pader­born 2011, S. 48ff.

Da durch die Impulse mehr alltägliche Bedeu­tun­gen von Wass­er als später the­ol­o­gis­che gener­iert wur­den, ergeben sich mehrere Möglichkeit­en der Zuord­nung, je nach per­sön­lich­er Über­legung und per­sön­lichem Zugang. Die antizip­ierte Zuord­nung wurde in der didak­tis­chen Reduk­tion genan­nt, den­noch soll den SuS ver­schiedene Bedeu­tungsver­schränkun­gen ermöglicht wer­den. Alter­na­tiv wäre es möglich die Zusam­men­führung der bei­den Bedeu­tun­gen des Sym­bols durch vorgegebene Satzan­fänge zu unter­stützen, z.B. hat Wass­er im All­t­ag fol­gende Bedeu­tung für uns … Diese Bedeu­tung kann auch religiöse ver­standen wer­den, denn das Wass­er in der Taufe bedeutete …

Durch die zwei Seit­en des Tropfen­blattes soll method­isch die Mehrdeutigkeit des Sym­bols Wassers angelegt werden.29Vgl. Lan­gen­horst, Georg: Bibel­didak­tik und Entwick­lungspsy­cholo­gie, in: Mir­jam Zimmermann/ Ruben Zim­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013, S. 606. Es entste­ht eine ele­mentare Lern­form, die durch einen Lebens- und Hand­lungs­bezug und durch eigenes Ent­deck­en von Zusam­men­hän­gen genutzt wer­den soll.30Vgl. Hanisch, Hel­mut: Unter­richt­s­pla­nung im Fach Reli­gion. The­o­rie und Prax­is, Göt­tin­gen 2007, S. 149.

Im Unter­richts­ge­spräch stellen die Paare nun ihre erschlosse­nen Entsprechun­gen der Bedeu­tun­gen vor. Diese wer­den auch visuell an der Tafel nachvol­l­zo­gen. Somit ergibt sich sowohl in fach­lich­er und inhaltlich­er Sicht, als auch in hap­tisch und physis­ch­er, eine Verbindung der bei­den Bedeu­tungsebe­nen und ein voll­ständi­ges Bild des Sym­bols Wass­er.

Eine kurze Reflex­ion des Ergeb­niss­es und ein Feed­back zum Arbeitsver­hal­ten schließt die Stunde.

6. Verlaufplanung

7. Anhang

7.1 Kommentierter Sitzplan

7.2. Literaturverzeichnis

  • Ave­marie, Friedrich: Taufe. II. Neues Tes­ta­ment, in: RGG4, Bd. 8
  • Bau­mann, Ulrike: Ele­men­tarisierung, 3.1 Ele­men­tarisierungs­di­men­sio­nen, in: Wirilex
  • Hanisch, Hel­mut: Unter­richt­s­pla­nung im Fach Reli­gion. The­o­rie und Prax­is, Göt­tin­gen 2007
  • Hock, Klaus: Wass­er. I. Reli­gion­s­geschichtlich, in: Kasper, Wal­ter (Hrsg.): Lexikon für The­olo­gie und Kirche, Bd.10, 3. Aufl., Freiburg 2001
  • Keller, Gus­tav: Psy­cholo­gie für den Schu­lall­t­ag. Präven­tion und Erste Hil­fe, Bern 2011
  • Lan­gen­horst, Georg: Bibel­didak­tik und Entwick­lungspsy­cholo­gie, in: Mir­jam Zimmermann/Ruben Zim­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013
  • Mattes, Wolf­gang: Meth­o­d­en für den Unter­richt, Pader­born 2011.
  • Miet­zel, Gerd: Päd­a­gogis­che Psy­cholo­gie des Ler­nens und Lehrens, 8. Aufl., Göt­tin­gen 2007
  • Öhler, Markus: Taufe und Abendmahl, in: Mir­jam Zimmermann/Ruben Zim­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013
  • Rat der evan­ge­lis­chen Kirche in Deutsch­land: Die Taufe. Eine Ori­en­tierung­shil­fe zu Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe in der evan­ge­lis­chen Kirche, Güter­sloh 2008
  • Schnotz, Wolf­gang: Päd­a­gogis­che Psy­cholo­gie. kom­pakt, 2. Aufl., Wein­heim 2011
  • Schweitzer, Friedrich: Ele­men­tarisierung und Kom­pe­tenz, Neukirchen-Vluyn 2008
  • Zim­mer­mann, Mir­jam: Sym­bol­didak­tik, 4.2 Peter Biehl (kri­tis­che Sym­bol­kunde), in: Wirilex

7.3 Arbeitsblätter mit Erwartungshorizont und Tafelbild

Die Mate­ri­alien find­en sich in diesem Ord­ner. Das Pass­wort erfahren Sie von ihrer Sem­i­narleitung.

7.4 Sequenzplanung

7.5 Eidesstattliche Erklärung

Hier­mit ver­sichere ich, N.N., dass ich diesen Unter­richt­sen­twurf selb­ständig ver­fasst und keine anderen als die angegebene Lit­er­atur benutzt habe. Die Stellen mein­er Arbeit, die dem Wort­laut oder dem Sinn nach anderen Werken und Quellen, ent­nom­men sind, habe ich in jedem Fall unter Angabe der Quelle als Entlehnung ken­ntlich gemacht.

Ort, Datum Unter­schrift

Fußnoten   [ + ]

1. Im Fol­gen­den mit SuS abgekürzt.
2. Vgl. Keller, Gus­tav: Psy­cholo­gie für den Schu­lall­t­ag. Präven­tion und Erste Hil­fe, Bern 2011, S. 27f.
3. Vgl. Schnotz, Wolf­gang: Päd­a­gogis­che Psy­cholo­gie. kom­pakt., 2. Aufl., Wein­heim 2011, S. 85.
4. „Warum habe ich Reli­gion gewählt?“ wurde zu Beginn der fün­ften Klasse the­ma­tisiert und es offen­barten sich sehr unter­schiedliche Motive der SuS, die wesentlichen Auf­schluss über die Bedürfnisse der SuS hin­sichtlich des Reli­gion­sun­ter­richt­es gaben.
5. Vgl. Min­is­teri­um für Bil­dung Sachen-Anhalts, Fach­lehrplan Gym­na­si­um Reli­gion, 2016, S. 7.
6. Vgl. Ebd., S. 12.
7. Vgl. Lan­gen­horst, Georg: Bibel­didak­tik und Entwick­lungspsy­cholo­gie, in: Mir­jam Zimmermann/ Ruben­Z­im­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013, S. 606.
8. Im Fol­gen­den mit RU abgekürzt.
9. Vgl. Miet­zel, Gerd: Päd­a­gogis­che Psy­cholo­gie des Ler­nens und Lehrens, 8. Aufl., Göt­tin­gen 2007, S. 187ff.
10. Vgl. Keller, S. 29.
11. Vgl. Ave­marie, Friedrich: Taufe. II. Neues Tes­ta­ment, in: RGG4, Bd. 8, S. 58. Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe waren bere­its im frühen Chris­ten­tum vielgestaltig aus­geprägt.
12. Vgl. Rat der evan­ge­lis­chen Kirche in Deutsch­land: Die Taufe. Eine Ori­en­tierung­shil­fe zu Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe in der evan­ge­lis­chen Kirche, Güter­sloh 2008, S. 11.
13. Vgl. Hock, Klaus: Wass­er. I. Reli­gion­s­geschichtlich, in: Kasper, Wal­ter (Hrsg.): Lexikon für The­olo­gie und Kirche, Bd.10, 3. Aufl., Freiburg 2001, S. 984ff.
14. Z.B. Wass­er als Sym­bol der Gottes­begeg­nung beim See­wan­del (Mk 6,45–62); als Sym­bol des ewigen Lebens (Joh 7,37ff) u.a.m.
15. Vgl. Ave­marie, Friedrich: Taufe. II. Neues Tes­ta­ment, in: RGG4, Bd. 8, S. 52.
16. Vgl. Rat der evan­ge­lis­chen Kirche in Deutsch­land: Die Taufe. Eine Ori­en­tierung­shil­fe zu Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe in der evan­ge­lis­chen Kirche, Güter­sloh 2008, S. 31.
17. Gal 3,28.
18. Vgl. Rat der evan­ge­lis­chen Kirche in Deutsch­land: Die Taufe. Eine Ori­en­tierung­shil­fe zu Ver­ständ­nis und Prax­is der Taufe in der evan­ge­lis­chen Kirche, Güter­sloh 2008, S. 36.
19. Vgl. Min­is­teri­um für Bil­dung Sachen-Anhalts, Fach­lehrplan Gym­na­si­um Reli­gion, 2016, S. 16
20. Vgl. A.a.O.
21. Vgl. Schweitzer, Friedrich: Ele­men­tarisierung und Kom­pe­tenz, Neukirchen-Vluyn 2008, S. 26ff.
22, 29. Vgl. Lan­gen­horst, Georg: Bibel­didak­tik und Entwick­lungspsy­cholo­gie, in: Mir­jam Zimmermann/ Ruben Zim­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013, S. 606.
23. Vgl. Öhler, Markus: Taufe und Abendmahl, in: Mir­jam Zimmermann/ Ruben Zim­mer­mann (Hrsg.): Hand­buch Bibel­didak­tik, Tübin­gen 2013, S. 255.
24. Vgl. Zim­mer­mann, Mir­jam: Sym­bol­didak­tik, 4.2 Peter Biehl (kri­tis­che Sym­bol­kunde), in Wirilex.
25. Vgl. Vgl. Bau­mann, Ulrike: Ele­men­tarisierung, 3.1 Ele­men­tarisierungs­di­men­sio­nen, in: Wirilex.
26. Vgl. Zim­mer­mann.
27. Wenn alle SuS da sind, kom­men genau sieben Paare zusam­men, fehlen SuS, so dass eine unger­ade Zahl entste­ht, wird eine Dreier­gruppe gebildet. Die Paare wur­den auf­grund der in der Bedin­gungs­analyse ange­sproch­enen Erfahrun­gen bere­its vorher, auf frei­williger Basis fest­gelegt.
28. Vgl. Mattes, Wolf­gang: Meth­o­d­en für den Unter­richt, Pader­born 2011, S. 48ff.
30. Vgl. Hanisch, Hel­mut: Unter­richt­s­pla­nung im Fach Reli­gion. The­o­rie und Prax­is, Göt­tin­gen 2007, S. 149.